Ein Blick in den Rückspiegel genügt: Iris ist kalt. Verzweifelt wirft sie ein Kleidungsstück nach dem anderen über - aber es hilft alles nichts. Der hintere Teil des Jeeps ist quasi nicht beheizbar und die Außentemperatur dümpelt bei -3Grad. Von Sonne noch keine Spur - die dreistündige Fahrt durch das Death Valley beginnt bereits um kurz nach fünf. Ohne Kaffee und Frühstück schaukeln wir durch die nur zu erahnende Landschaft, nicht nur Iris sehnt den Sonnenaufgang herbei. Schließlich drehen wir heute
eines der letzten Rätsel der Wissenschaft: die moving rocks. Wie von Geisterhand bewegen sich bis zu 350kg schwere Steine über die ausgetrocknete Ebene - keiner weiß warum, es wurde noch nie beobachtet. Und um es gleich vorwegzunehmen: auch uns ist dieses Glück nicht vergönnt. Aber was für eine Atmosphäre... Der Racetrack zieht uns auf der Stelle in seinen Bann. Nachdenklich stehen wir um die
Steine herum, betrachten die Spuren und entwickeln wenig wissenschaftliche Ideen, die hier aber wirklich keine weitere Erwähnung verdient haben. Innerhalb weniger Sekunden kriecht der feine Staub in alle Ritzen, nach kürzester Zeit sind wir völlig verdreckt. Und alle Erklärungsversuche treten in den Hintergrund: Außerirdische, Magnetismus, Eis und Temperaturschwankungen - selbst die NASA bringt keine befriedigenden Theorien zustande. Aber seien wir doch mal ehrlich: im Grunde ist so ein Rätsel doch was wunderbares...
Steine herum, betrachten die Spuren und entwickeln wenig wissenschaftliche Ideen, die hier aber wirklich keine weitere Erwähnung verdient haben. Innerhalb weniger Sekunden kriecht der feine Staub in alle Ritzen, nach kürzester Zeit sind wir völlig verdreckt. Und alle Erklärungsversuche treten in den Hintergrund: Außerirdische, Magnetismus, Eis und Temperaturschwankungen - selbst die NASA bringt keine befriedigenden Theorien zustande. Aber seien wir doch mal ehrlich: im Grunde ist so ein Rätsel doch was wunderbares...




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