Die Anreise verläuft mehr als geschmeidig - ein wunderschöner Flug über die Alpen und eine unerwartet unkomplizierte Einreise nach Israel. Ich habe mit dem Schlimmsten gerechnet, die Sicherheitslage ist schließlich nicht so leicht zu durchschauen. Aber der Papierkram dauert nur wenige Minuten und schon bald sitzen wir in unserem israelisch-russischen Discomobil. Dima, unser Fahrer, ist nicht nur Russe, sondern auch eine coole Sau mit einem ausgeprägten Hang zu Bumbum-Musik. Und keine 24 Stunden später gibt Dirk auch schon alles. Muss er auch, denn seine Drehpartner haben es richtig drauf: Nubische Steinböcke. Es ist nämlich so: man kann klettern - oder klettern.
Während Dirk sich also mal wieder richtig hängen lässt, springen die lebhaften Zeitgenossen elegant die Steilhänge rauf und runter und setzen sich für die Kamera glänzend in Szene - damit haben wir nicht gerechnet. Prompt überrumpelt uns dieser leichte, wenn auch trügerische Zustand - das Hochgefühl stellt sich quasi postwendend ein und wird uns auch so schnell nicht wieder los. Mit dem nächsten Sonnenaufgang singen wir es in die Ödnis: Seid umschlungen Millionen. Diesen Kuss der ganzen Welt.
Was für ein Anblick. Mitten in der Wüste grüßt der gute alte Schiller, trägt uns lächelnd in den Tag. Toll. Wir sind in Timna, einer Kupfermine, in der schon vor etwa 7000 Jahren Kupfererz abgebaut wurde - mit blossen Händen und einfachstem Werkzeug haben sich die Arbeiter in den Berg gegraben und so ein sensationelles Tunnelsystem geschaffen. Auf allen vieren kriechen wir mit unserer Technik durch die Röhren und schon nach kürzester Zeit sind wir wir völlig verdreckt. Die Kamera in dieser Enge zu bewegen und einzurichten wird zu einer echten Herausforderung und der dazugehörige Dolly macht die Sache auch
Viele Grüße aus der Heimat:
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