Irgendwie fängt es nicht so richtig gut an. Die Ausreise aus Israel ist ein langwieriger und nervender Prozess; etliche Sicherheitskontrollen und Befragungen beschäftigen uns über fast vier Stunden. US-amerikanische Grenzkontrollen erscheinen dagegen schon fast wie ein Kindergeburtstag. In Istanbul haben wir dann so viel Verspätung, dass wir den Anschlussflug nach Adana nur durch sportliche Höchstleistungen und heftiges Flehen um Gnade bei den Kontrollen erreichen. Kaum haben wir in der prall gefüllten Maschine Platz genommen, geht es auch schon los. Oder auch nicht - Stau. Eine Stunde stehen wir in der überheizten Maschine auf der Startbahn und der Pilot mit den vielen "Ü" im Namen bedankt sich für unser Verständnis. Hm. Wir sind heilfroh, als wir nachts endlich in unsere weichen Betten fallen. Schließlich geht es direkt weiter in die Berge - Nomaden und ihre Kamele möchten wir gerne drehen, aber das ist gar nicht so einfach. Als wir ein kleines Dorf mit unaussprechlichem Namen erreichen, müssen wir auf ein neues Dienstfahrzeug umsteigen. Allerdings nicht, ohne sämtliche
Männerhände des Ortes zu schütteln. Jeder will uns persönlich begrüßen, ein paar Worte wechseln und das Umladen unserer Ausrüstung auf den Hänger wird neugierig verfolgt. Etwa zwei Kilometer entfernt halten sich die Nomaden auf - leider stösst auch der Traktor an seine Grenzen. Der weiche Boden und die
abgefahrenen Reifen zwingen uns zu einer kleinen Planänderung: eigentlich sollte der Trecker uns den
Berg hoch bringen - jetzt läuft es leider umgekehrt. Egal, nach einer Stunde sind wir in dem kleinen Lager. Alleine. Die Tiere sind noch unterwegs und so können wir in Ruhe die Technik vorbereiten. Und auf einmal sind wir umringt von Kamelen. Ungefähr 30 Tiere trudeln allmählich ein, die Koordination des Drehs wird zu einer Herausforderung und mehrfach müssen die Tiere auf die Ausgangsposition
gebracht werden. Für die Hirten nichts ungewöhnliches, ihre Vorfahren machen das schon seit einigen tausend Jahren. Hier in der Türkei ist der Mensch nämlich sesshaft geworden, der Nutztierhaltung sei Dank. Unsere Vorfahren fanden Mittel und Wege, Nahrung zu lagern und liessen sich nieder. Im Laufe der Evolution bogen dann einige rechts ab und wurden Asiaten - andere bogen links ab und wurden Europäer. Also, im Grunde sind wir alle Türken.
Männerhände des Ortes zu schütteln. Jeder will uns persönlich begrüßen, ein paar Worte wechseln und das Umladen unserer Ausrüstung auf den Hänger wird neugierig verfolgt. Etwa zwei Kilometer entfernt halten sich die Nomaden auf - leider stösst auch der Traktor an seine Grenzen. Der weiche Boden und die
abgefahrenen Reifen zwingen uns zu einer kleinen Planänderung: eigentlich sollte der Trecker uns den
Berg hoch bringen - jetzt läuft es leider umgekehrt. Egal, nach einer Stunde sind wir in dem kleinen Lager. Alleine. Die Tiere sind noch unterwegs und so können wir in Ruhe die Technik vorbereiten. Und auf einmal sind wir umringt von Kamelen. Ungefähr 30 Tiere trudeln allmählich ein, die Koordination des Drehs wird zu einer Herausforderung und mehrfach müssen die Tiere auf die Ausgangsposition
gebracht werden. Für die Hirten nichts ungewöhnliches, ihre Vorfahren machen das schon seit einigen tausend Jahren. Hier in der Türkei ist der Mensch nämlich sesshaft geworden, der Nutztierhaltung sei Dank. Unsere Vorfahren fanden Mittel und Wege, Nahrung zu lagern und liessen sich nieder. Im Laufe der Evolution bogen dann einige rechts ab und wurden Asiaten - andere bogen links ab und wurden Europäer. Also, im Grunde sind wir alle Türken.





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